1840 erwarb der Stammvater unserer Familie, Heinrich Kiewitt, das ursprüngliche
Heuerhaus. Er war Schmiedemeister und betrieb eine eigene Schmiedewerkstatt.
Seine Enkelkinder trugen dazu bei, dass der Betrieb 1921 auf Landwirtschaft
umgestellt wurde. Seinerzeit bewirtschaftetet man 2ha eigenes Land und 3ha
gepachtete Ackerbaufläche. Der Viehbestand umfasste 4 Milchkühe und 12
Schweine; später vergrößerte sich der Schweinebestand und es wurden zwei Pferde
für den landwirtschaftlichen Betrieb angeschafft.
Nach dem 2. Weltkriege übernahm wiederum der Sohn -Vater von Helga Hunsche-
den Betrieb; er heiratete 1942. Die Eheleute bewirtschafteten inzwischen ca. 11ha
Land, es konnte ein Hühnerstall gebaut werden und im Jahr 1955 wurde der erste
Trecker angeschafft: die Landmaschinen verdrängten nun zunehmend das idyllische
Bild des Ackermann mit Pferd.
Als Helga Hunsche, die Tochter des Heinrich Kiewitt, heiratete, baute sie ein
zusätzliches Wohnhaus. Sie begann 1973 mit der Bewirtung von Kostgängern,
woraufhin die Gemeinde Lienen anfragte, ob sie nicht auch Gäste unterbringen wolle
- es entstand die "Pension Hunsche".
In den folgenden Jahren wurden die alten Stallungen zu Pferdeställen umgebaut und
es wurden Pferde angeschafft.
Die Reithalle wurde im Jahr 1994 fertig gestellt und mit zunehmendem
Ferienbetrieb begann eine neue Ära -